Der Spanische Erbfolgekrieg
Spanischer Erbfolgekrieg bei Schmidmühlen
Dem spanischen König bleiben Nachkommen verwehrt, er vererbt sein Reich dem bayerischen Kurprinzen, einem sechsjährigen Jungen. Doch der Junge wird vergiftet, man spricht von einem Auftragsmord. Es kommt zum Krieg. England, Holland und Österreich kämpfen gegen Bayern und Frankreich. 1703 nehmen feindliche österreichische Truppen die Oberpfalz ein, unterstützt durch fränkische Truppen. Die Bayern lagern mit fünf Bataillonen in Burglengenfeld. Im Raum Neumarkt stehen österreichische Truppen, sie senden die Franken mit vier Bataillonen und 800 Reitern los, um die Bayern am Überqueren der Vils zu hindern. Es kommt zur Schlacht bei Emhof, einem Dorf südlich von Schmidmühlen. Das Gemetzel endet mit einem Sieg der bayerischen Armee. Man spricht von 700 Toten und 400 Verwundeten. Einer der Verwundeten ist Markgraf Georg Friedrich II von Ansbach, getroffen von einem Schuss aus einer Muskete. Der erst 24jährige General der fränkischen Truppen erliegt beim Rückzug im Ort Kittensee seinen Verletzungen. Ihm zur Ehre hat man in der Kirche zu Emhof eine Gedenktafel angebracht. Die letzten Stunden des Markgrafs und seiner Kavallerie bei Kämpfen mit gegnerischen Truppen sind auf seinem Sarkophag in der Fürstengruft zu Ansbach bildlich festgehalten.
Quellenangaben
Heimatbuch „Vilshofen in der Oberpfalz, ein Dorf und seine Geschichte“ von Albert Kräuter
Weblinks
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