Spitalstiftung
Die Spitalstiftung war eine Stiftung mit Sitz in Hirschau. Sie ging in der Forster-Dorfnerschen Spital- und Krankenhausstiftung auf.
Geschichte
Barbara Roth, die Gemahlin des Hirschauer Bürgermeister Sebastian Roth, die in erster Ehe noch mit Paul Forster verheiratet war, fasste in den 80er Jahren des 17. Jahrhunderts den Entschluss, der Stadt Hirschau ein Spital zu stiften, weil es ein solches damals noch nicht gab. Nach ihrem Tod vollzog Johannes Gualbertus Forster, Prior im Kloster Prüfening, am 9. Juli 1692 den Willen seiner Mutter. Forster übergab der Stadt als Verwalterin der Stiftung 600 Gulden in bar, darüber trat er der Stiftung eine Gült auf etlichen Höfen in Schönlind ab. Diese Gült verkaufte die Stadt um 1693 um 250 Gulden an Gültbauern.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Alfred Ernstberger: Geschichte des Vaterstammes der Dorfner in Hirschau (Bayer. Ostmark). Michael Laßleben, 1940, S. 151